Alte Tradition im Forchheimer Kellerwald wiederbelebt
Alte Tradition im Forchheimer Kellerwald wiederbelebt

Mit fränkischer Blasmusik und einem historischen Traktorgespann wurde das Rittmayer-Bier für den Kellerbetrieb des Weiss-Tauben-Kellers ausgelagert. Diese Einkellerung hat eine lange Tradition, ist aber in den letzten Jahrzehnten mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Früher braute man den letzten Sud Ende April, dieser wurde dann feierlich hin zu den Felsenkellern gefahren. Dort konnte das Bier kühl gelagert werden, eine künstliche Kühlung wie heute in den Kühlhäusern gab es damals nicht. Mit den aus Weihern herausgeschnittenen Eisbrocken hielt das Kellerbier seine Frische dann bis in die Sommermonate. Etwa 20 Hektoliter Fassbier wurden in die Kellerräume geschleppt und können nach vierwöchiger Nachgärungszeit rechtzeitig zu Beginn Saison Ende April ausgeschenkt werden. Forchheims Bürgermeister Franz Streit fand es „unheimlich Klasse“, dass diese uralte Tradition jetzt durch unsere Brauerei wiederbelebt wurde.

Video der Einkellerung